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CHAOS MON AMOUR

A gritty flow of wave, independent pop & rock merges with electronic & classical music.
aus Leipzig

GALERIE:

INFO-TEXT:

Chaos Mon Amour haben für ihr neues Album \'Breathe Out The Past\' jeden Stein umgedreht, jeden Sound angestrahlt, jedes Wort wohl gewählt. Die mal unterkühlten, mal überschäumenden, mal abwehrenden, mal sanften und immer irgendwie elegischen Songs sind mit einer solchen Liebe zum Detail so hingebungsvoll arrangiert, dass alles zu flackern und flirren scheint. Die epischen Songs lassen sofort große Bilder im Kopf entstehen - von schlaflosen Menschen und Träumen, geheimnisvollen Orten, von Stürmen auf hoher See, von benebelten Sinnen und allein durch die Straßen ziehen,von zartem Licht und düsteren Gedanken.
Vorallem bei den Sounds der Gitarren loten CMA aus, wie diese klingen können - und das ist kaum zweimal gleich.
Mal perlen Gitarrentöne tröpfelnd und tanzbar, mal peitschen sie brachial und ungezügelt. Streicher, Backgroundgesang und Chöre unterstreichen die Elegie der Musik. Trotzdem sind die Songs keine unzusammenhängende, eklektische Sammlung verschiedenster Elemente, sondern klassisch in dem Sinne, dass sie mit Dramaturgie Geschichten erzählen. Und diese Geschichten lösen zumeist eine ambivalente, fragende Stimmung aus.
Auch die luftigeren, tanzbaren Songs enthalten oft mal seinenTwist,sei es durchdie Schwere der Texte, die Andächtigkeit des Gesangs oder Passagen des Ausbruchs.Auch wenn es viele ruhige,sanfteund klare (Pop-)Momente gibt,ist\' BreatheOutThePast\' kein Wohlfühlsound für den Sonntagsbrunch, trotz Leidenschaft kein Popcorn-Kino mit Happy End. Die Umarmung, dieKatharsis bleibt zumeist aus und etwas Unruhiges, Hungrigesbleibt.
Irgendetwas stimmt nicht, aber man bekommt nicht zu fassen was es ist.
Diese Spannung ist eines der markantesten Elemente im Sound von Chaos Mon Amour. Das bedeutet aber nicht, dass die Songs nicht schön wären, im Gegenteil; oft sind sie eben durch das feine Arrangement und den klaren, leuchtenden Sound geradezu erhaben schön undunheimlich fühlbar.
Ein weiteres Hauptmerkmal bei allerVariabilität der Musik und Sounds ist das tiefe Timbre und die Andächtigkeit des Gesangs, der eine bedrohliche, kühle, verschwörerische Spannung oder auch teils sanfte Ruhe über den flackernden Teppich der Musik ausstrahlen kann, mal beschwörend, mal beobachtend.
Das lyrische Ich, das mehr weiß als alle anderen?
Mit \'A Little Death To Dance\' als Eröffnung und \'Howling\' als finales Stück, wird \'Breathe Out The Past\' von zwei „Heavies“ eingerahmt - beide ausschweifend, mit Gitarreninferno oder Chorgesang.
Im Opener wird das Fühlbare der Musik besonders deutlich - man hört das Unwetter heraufziehen,bevor es sich in peitschenden Gitarren Bahnbricht.
Der Song mit der größten Strahlkraft ist vielleicht \'Hunting\', der traurigsanft, bescheiden und liebevoll einen Abschied besingt. Und in der Hyper- Ballade \'Her Pethidine Eye\' spielen Chaos Mon Amour par excellence eines ihrer markantesten Stilmittel aus - eine melodiös leichte Strophe wird von einem Brecher von geschrienem Refrain eingeholt, dass man sich nur so hineinfallen lassen möchte. In das verheißungsvolle Chaos.

DISKOGRAPHIE:

  • 2011 - Dead End Paradise
  • 2013 - Breathe Out the Past

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Aktualisiert am Freitag, 26. Juli 2019 um 00:04:42 Uhr.

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